Vitalpilze – was ist das nun wieder?

Vitalpilze werden in der Traditionellen chinesischen Medizin schon seit Jahrtausenden angewendet. Nicht Tier, nicht Pflanze, bilden sie eine eigene botanische Kategorie und die hat es in sich! Durch ihre Inhaltsstoffe und ihre sekundären Pflanzenstoffe helfen sie dem Organismus, gesund zu werden und zu bleiben. Und das hilft auch deinem Haustier!

Vitalpilze und Kräuter – die perfekte Mischung!

Die meisten Kräuter und Heilpflanzen brauchen einige Zeit, bis sie im Körper ihre volle Wirkung entfalten. Diese Zeit entfällt  bei den Vitalpilzen, die kleinen Kraftwerke legen sofort los! Die perfekte Mischung also!

Natürliche Gesundheit ohne Nebenwirkungen!

Grundsätzlich kann alles, was einem Körper zugeführt wird und Wirkungen hat, auch unerwünschte Wirkungen haben, doch diese treten bei Vitalpilzen so gut wie nie auf!

Umweltfreundliche Verpackung

Weil wir nicht nur unsere Haustiere lieben, sondern alle Tiere und die Umwelt, ist es uns ganz besonders wichtig, keinen Plastikmüll zu produzieren. Deshalb sind unsere Verpackungen zu 100% plastikfrei! Auch der Messlöffel ist aus biologisch abbaubarem Material, das zu über 80% aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.

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Umfassender Service

Du weißt nicht, welche die richtig Mischung für deinen Fiffi ist? Deine Miez will ihre Mischung nicht so recht fressen? Wir sind bei all deinen Fragen jederzeit für dich da! Ruf uns einfach an unter  +49 (0)1590 61 88 416

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Bei Diabetes mellitus denken die meisten wahrscheinlich erstmal an den Menschen, doch auch Hunde und Katzen können davon betroffen sein. Per Definition ist hier der Zuckergehalt im Blut krankhaft erhöht. ⁠
⁠
Doch schauen wir uns zunächst an, wie das mit der Zucker und den Zellen physiologisch, also beim gesunden Tier vonstatten geht:⁠
Über die Nahrung werden Zuckermoleküle aufgenommen, die in den Zellen zur Energiegewinnung benötigt werden. Um in die Zelle gelangen zu können, benötigen sie Insulin, das als Schlüssel fungiert. Ist nun die Zuckerkonzentration im Blut zu hoch, spricht man von Diabetes mellitus.⁠
Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse, genauer in den darin befindlichen Langerhans´schen Inseln gebildet. ⁠
⁠
Je nach Ursache unterscheidet man diese 3 Formen der Erkrankung:⁠
Typ-1-Diabetes-mellitus: Bei dieser Form produziert die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend oder gar kein Insulin mehr, es muss Insulin gespritzt werden, um die Glukose weiterhin in die Zellen bringen zu können. Ursache hierfür ist eine Autoimmunreaktion, bei der das Immunsystem die insulinproduzierenden ß-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. ⁠
Typ-2-Diabetes-mellitus: Diese Form ist bei der Katze sehr häufig, beim Hund hingegen kommt sie so gut wie nie vor. Hierbei werden die Körperzellen resistent gegen Insulin, der Schlüssel Insulin passt also nicht mehr in das Schloss der Zelle und die Glukose kann nicht in die Zelle eindringen. ⁠
Unter die dritte Form fallen alle Diabetes-Typen, die sich als Folgeerkrankung anderen Erkrankungen anschließen. So sind bsw. Pankreatitis, Hyperadrenokortizismus u. ä. Erkrankungen, die zu einer Insulinresistenz bzw. einer verminderten Aufnahme von Glukose in die Zelle führen können.⁠
⁠
Entgegen der landläufigen Meinung sind diabeteserkrankte Tiere nicht immer übergewichtig. Im Gegenteil!⁠
Einige Tiere werden auch vorgestellt, weil sie plötzlich einen Grauen Star aufweisen. ⁠
Wird der Diabetes nicht frühzeitig erkannt, kann es zu einer sogenannten diabetischen Stoffwechselentgleisung kommen, hierbei ist das Tier apathisch, dehydriert, es übergibt sich. Dieser Zustand kann sogar zum Tod führen. ⁠
Bei Diabetes mellitus denken die meisten wahrscheinlich erstmal an den Menschen, doch auch Hunde und Katzen können davon betroffen sein. Per Definition ist hier der Zuckergehalt im Blut krankhaft erhöht. ⁠ ⁠ Doch schauen wir uns zunächst an, wie das mit der Zucker und den Zellen physiologisch, also beim gesunden Tier vonstatten geht:⁠ Über die Nahrung werden Zuckermoleküle aufgenommen, die in den Zellen zur Energiegewinnung benötigt werden. Um in die Zelle gelangen zu können, benötigen sie Insulin, das als Schlüssel fungiert. Ist nun die Zuckerkonzentration im Blut zu hoch, spricht man von Diabetes mellitus.⁠ Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse, genauer in den darin befindlichen Langerhans´schen Inseln gebildet. ⁠ ⁠ Je nach Ursache unterscheidet man diese 3 Formen der Erkrankung:⁠ Typ-1-Diabetes-mellitus: Bei dieser Form produziert die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend oder gar kein Insulin mehr, es muss Insulin gespritzt werden, um die Glukose weiterhin in die Zellen bringen zu können. Ursache hierfür ist eine Autoimmunreaktion, bei der das Immunsystem die insulinproduzierenden ß-Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. ⁠ Typ-2-Diabetes-mellitus: Diese Form ist bei der Katze sehr häufig, beim Hund hingegen kommt sie so gut wie nie vor. Hierbei werden die Körperzellen resistent gegen Insulin, der Schlüssel Insulin passt also nicht mehr in das Schloss der Zelle und die Glukose kann nicht in die Zelle eindringen. ⁠ Unter die dritte Form fallen alle Diabetes-Typen, die sich als Folgeerkrankung anderen Erkrankungen anschließen. So sind bsw. Pankreatitis, Hyperadrenokortizismus u. ä. Erkrankungen, die zu einer Insulinresistenz bzw. einer verminderten Aufnahme von Glukose in die Zelle führen können.⁠ ⁠ Entgegen der landläufigen Meinung sind diabeteserkrankte Tiere nicht immer übergewichtig. Im Gegenteil!⁠ Einige Tiere werden auch vorgestellt, weil sie plötzlich einen Grauen Star aufweisen. ⁠ Wird der Diabetes nicht frühzeitig erkannt, kann es zu einer sogenannten diabetischen Stoffwechselentgleisung kommen, hierbei ist das Tier apathisch, dehydriert, es übergibt sich. Dieser Zustand kann sogar zum Tod führen. ⁠
Gerade haben wir uns ja mit Morbus Cushing beschäftigt, hier kommt nun das Pendant, Morbus Addison. Es beschreibt sozusagen das Gegenteil, nämlich eine Unterfunktion der Nebennierenrinde, eine NNR-Insuffizienz.⁠
Hunde sind selten aber regelmäßig von dieser Erkrankung betroffen, Katzen sehr viel seltener.⁠
Den Zusammenhang zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde, sowie CRH, ACTH und Cortisol, habe ich in meinem vorangegangenen Post erläutert, darauf werde ich nun nicht mehr näher eingehen. Aber du kannst sie natürlich gern nochmal nachlesen 😁⁠
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Was ist Morbus Addison?⁠
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Man unterscheidet die primäre NNR-Insuffizienz, bei der es sich um eine autoimmunvermittelte Form handelt. Das Immunsystem des Tieres richtet sich gegen die Zellen der NNR und zerstört diese. In der Folge kann nicht mehr genug Cortisol gebildet werden. Diese Form ist wahrscheinlich erblich bedingt und  die bei Hunden häufigste. ⁠
Die sekundäre NNR-Insuffizienz wird verursacht durch eine zu geringe Bildung von ACTH, weshalb die Nebennierenrinde zu wenig angeregt wird, Cortisol auszuschütten. Ursache hierfür können Traumata, Entzündungen oder ähnliches an der Hypophyse oder dem Hypothalamus sein. Dies ist bei Hunden allerdings nur sehr selten der ausschlaggebende Punkt. ⁠
Zusätzlich kann, wie Morbus Cushing, auch Morbus Addison iatrogen, also durch ärztliches Einwirken verursacht sein, nämlich dann, wenn Glukokortikoide abrupt abgesetzt oder zu hoch dosiert werden. ⁠
⁠
Ein solches Tier ist ein Notfall und gehört sofort in die Klinik und schnellstmöglich an den Tropf!⁠
⁠
Wie diagnostiziert man?⁠
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Die Diagnose ist bei Addison komplizierter als bei Cushing, einfach weil die Symptome viel unspezifischer sind und selten die Verdachtsdiagnose Morbus Addison aufkommt. ⁠
Der Tierarzt führt einen ACTH-Stimulationstest durch, um zu sehen, ob die Nebennierenrinde darauf reagiert.⁠
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Wie wird therapiert?⁠
Tiere, die an Morbus Addison erkrankt sind, erhalten dauerhaft Glukokortikoide und können mit Hormonregulativen wie #liebestoll unterstützt werden.⁠
Gerade haben wir uns ja mit Morbus Cushing beschäftigt, hier kommt nun das Pendant, Morbus Addison. Es beschreibt sozusagen das Gegenteil, nämlich eine Unterfunktion der Nebennierenrinde, eine NNR-Insuffizienz.⁠ Hunde sind selten aber regelmäßig von dieser Erkrankung betroffen, Katzen sehr viel seltener.⁠ Den Zusammenhang zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde, sowie CRH, ACTH und Cortisol, habe ich in meinem vorangegangenen Post erläutert, darauf werde ich nun nicht mehr näher eingehen. Aber du kannst sie natürlich gern nochmal nachlesen 😁⁠ ⁠ Was ist Morbus Addison?⁠ ⁠ Man unterscheidet die primäre NNR-Insuffizienz, bei der es sich um eine autoimmunvermittelte Form handelt. Das Immunsystem des Tieres richtet sich gegen die Zellen der NNR und zerstört diese. In der Folge kann nicht mehr genug Cortisol gebildet werden. Diese Form ist wahrscheinlich erblich bedingt und die bei Hunden häufigste. ⁠ Die sekundäre NNR-Insuffizienz wird verursacht durch eine zu geringe Bildung von ACTH, weshalb die Nebennierenrinde zu wenig angeregt wird, Cortisol auszuschütten. Ursache hierfür können Traumata, Entzündungen oder ähnliches an der Hypophyse oder dem Hypothalamus sein. Dies ist bei Hunden allerdings nur sehr selten der ausschlaggebende Punkt. ⁠ Zusätzlich kann, wie Morbus Cushing, auch Morbus Addison iatrogen, also durch ärztliches Einwirken verursacht sein, nämlich dann, wenn Glukokortikoide abrupt abgesetzt oder zu hoch dosiert werden. ⁠ ⁠ Ein solches Tier ist ein Notfall und gehört sofort in die Klinik und schnellstmöglich an den Tropf!⁠ ⁠ Wie diagnostiziert man?⁠ ⁠ Die Diagnose ist bei Addison komplizierter als bei Cushing, einfach weil die Symptome viel unspezifischer sind und selten die Verdachtsdiagnose Morbus Addison aufkommt. ⁠ Der Tierarzt führt einen ACTH-Stimulationstest durch, um zu sehen, ob die Nebennierenrinde darauf reagiert.⁠ ⁠ Wie wird therapiert?⁠ Tiere, die an Morbus Addison erkrankt sind, erhalten dauerhaft Glukokortikoide und können mit Hormonregulativen wie #liebestoll unterstützt werden.⁠
Morbus Cushing, oder auch Hyperadrenokortizismus genannt, gehört zu den häufigsten endokrinen, also eigentlich
Morbus Cushing, oder auch Hyperadrenokortizismus genannt, gehört zu den häufigsten endokrinen, also eigentlich "Drüsenerkrankungen". Sie betrifft sowohl Hunde als auch Katzen, wobei es bei Katzen kaum eine milde Form dieser Erkrankung gibt. Wird bei der Katze Cushing diagnostiziert, geht es ihr meist schon richtig schlecht.⁠ ⁠ Um Cushing verstehen zu können, ist es erstmal wichtig, den Hormonkreislauf zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Nebennierenrinde zu verstehen. Der Hypothalamus ist ein teil des Gehirns, in dem z. B. das vegetative Nervensystem gesteuert wird. Außerdem ist er für die Bildung von CRH, dem Corticotropin-releasing Hormone, zuständig. Dieses Hormon sorgt in der Hypophyse, also der Hirnanhangsdrüse dafür, dass ACTH, das adrenocorticotrope Hormon, ausgeschüttet wird. Dieses ACTH sorgt nun in den Nebennierenrinden (NNR) dafür, dass Cortisol ausgeschüttet wird. All diese Organe übernehmen natürlich noch andere Aufgaben, doch der Einfachheit halber beschränke ich mich an dieser Stelle der Erklärung auf diese Funktionsweisen.⁠ ⁠ Doch was ist dieser Hyperadrenokortizismus (HAK)? ⁠ ⁠ Ist der oben beschriebene Zyklus übersteigert, spricht man von einem Cushing-Syndrom, wobei die Ursachen hierfür vielfältig sind.⁠ ⁠ Wie wird das Ganze diagnostiziert?⁠ ⁠ Häufig kann der Tierarzt schon durch die Symptomatik eine Verdachtsdiagnose stellen. Um die Diagnose zu erhärten werden dann spezielle Laborparameter abgenommen und Stimulationstests durchgeführt, im weiteren Verlauf kann ein Ultraschall der Nebennieren sinnvoll sein, um herauszufinden, wo die Ursache des HAK liegt. ⁠ ⁠ Und wie therapiert man nun?⁠ ⁠ In den meisten Fällen werden die betroffenen Tiere medikamentös behandelt. Hierbei ist eine regelmäßige Überprüfung der Dosis durch Bluttests alle 3 Monate angeraten. Die Veterinärmedizinische Fakultät in Utrecht ist die einzige, die Tumore an der Hypophyse bei Tieren operativ entfernt. Diese Tiere müssen jedoch ihr Leben lang verschiedene Medikamente zu sich nehmen. ⁠ Unterstützend kann man bei allen hormoninduzierten Erkrankungen #liebestoll geben, da es sich regulativ auf das Hormonsystem auswirkt!