Der ökologische Aspekt

Umweltfreundliche Verpackungen

Umweltfreundliches Unternehmen

Wenn man Unternehmer*in wird, muss man sich in der heutigen Zeit viele Fragen stellen. Unter anderem, was für ein*e Unternehmer*in man sein möchte. Dies bezieht sich auf alle möglichen Teilbereiche des Unternehmertums. Einer davon, der mir besonders wichtig ist, ist der ökologische Aspekt. Jedes Produkt wird eingepackt in mehrere Lagen Verpackung und so entstehen bei jede*m Verbraucher*in Tonnen von Verpackungsmüll. Unsere Meere, unsere Wälder, unsere Straßen, alles ist voll mit Müll. Um dieser Problematik den Kampf anzusagen, achte ich im privaten Bereich schon seit langem darauf, so wenig Plastikmüll wie möglich zu produzieren, um meinen CO2-Fußabdruck klein zu halten. Und nun gründete ich mein Unternehmen MycAni und musste mich fragen, welche Verpackung meine Produkte bekommen sollen. Schnell wurde mir klar, dass es total wichtig ist, als Unternehmen eine Vorbildfunktion zu übernehmen und auf Verpackungen zu setzen, die plastikfrei sind. Ich kann einfach nicht verstehen, dass die ganzen großen Unternehmen mit ihren riesigen Budgets immer noch nichts ändern und die ganze Verantwortung für unser Müllrpblem an den Verbraucher abwälzen. Natürlich ist es toll, wenn Verbraucher*innen privat darauf achten, weniger plastikverpacktes zu konsumieren. Doch eigentlich finde ich, dass es Aufgabe der Unternehmen ist, bei ihren Verpackungen umzudenken und es dem Verbraucher so leicht wie möglich zu machen, weniger Müll zu produzieren.

Gibt es plastikfreie Alternativen?

Auf dem Markt gibt es bisher recht wenige Alternativen zu Plastik, die am Ende wirklich einen kleineren Co2-Abdruck generieren. Das wird zwar anders angepriesen, aber wenn man sich genauer mit den verschiedenen Verpackungsmaterialien beschäftigt, muss man schnell feststellen: es wird leider bei vielen angebotenen Alternativen sogenanntes „greenwashing“ betrieben, das bedeutet, dass dem Produkt eine Umweltfreundlichkeit bescheinigt wird, die es gar nicht verdient hat, weil die Herstellungsprozesse beispielsweise so viel C02 und Wasser verbrauchen, dass von einem „grünen“ Produkt leider nicht mehr die Rede sein kann.

Als ich mich auf die Suche nach einer umweltfreundlichen Verpackung für die Mischungen von MycAni gemacht habe, wusste ich das alles noch nicht und habe mich also durch Unmengen von Daten gewälzt, um die für meine Produkte beste Möglichkeit zu finden. Und dann steht man als kleines Unternehmen vor dem nächsten Problem: viele Firmen stellen die Verpackungen nur in sehr hoher Auflage her, man muss so immense Stückzahlen abnehmen, dass dies für ein kleines Unternehmen, das sich noch am Anfang befindet, kaum möglich ist.

Welche Punkte musste die Verpackung erfüllen?

  • Ästhetischer Anspruch
  • Gute Haltbarkeit der Mischungen muss garantiert sein
  • Preislich machbar
  • Gut im Handling für den Kunden
  • Ohne Plastik
  • Mindestabnahmemenge unter 10.000 Stück
  • Eventuell sogar wiederverwendbar

Immer wieder habe ich mich gefragt, ob ich nicht doch die billige Plastikvariante nehmen soll, weil ich die Kosten für eine umweltfreundliche Lösung nicht tragen konnte. Und immer wieder bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das nicht der Weg ist, den ich gehen möchte. Mir liegt unsere Umwelt sehr am Herzen und ich möchte unbedingt meinen Teil dazu beitragen, dass weniger Plastik in Umlauf gebracht wird. Deshalb habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine Verpackung für meine Mischungen zu finden, die alle für mich wichtigen Punkte erfüllt.

Am Ende bin ich dann auf meine derzeitige Dose gestoßen, die die oben genannten Kriterien erfüllt. Sie besteht außen aus Graspapier, das einfach schneller nachwächst als Holz und damit umweltschonender ist. Außerdem ist sie innen weder mit Plastik noch mit Aluminium beschichtet. Und sie sieht einfach toll aus!

Sie ist zwar ziemlich preisintensiv, aber das ist es mir einfach wert.

Was machen wir bei MycAni sonst noch, um die Umwelt zu schonen?

Neben der Produktverpackung versuchen wir auch sonst, so umweltschonend wie möglich zu arbeiten. So werden auch unsere Päckchen nicht mit Luftpolsterfolie oder ähnlichem ausgepolstert, sondern nur mit Pappe, die wir wiederverwenden. Ebenso verwenden wir Versandkartons meistens mehrfach und verwenden nur im Ausnahmefall, nämlich wenn wir keine gebrauchten Kartons mehr haben, Neuware zum Versenden. Als Versanddienstleister nutzen wir DHL Gogreen, hier werden die CO2-Emissionen, die durch das Versenden entstehen, durch Umweltprojekte ausgeglichen.  

Ich hoffe einfach, dass mit der Zeit alle Unternehmen umstellen auf umweltfreundliche Verpackungen, denn:

„there is no Planet B“

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