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Die Kastration beim Hund – Ein Eingriff mit Folgen!

Dein Rüde markiert sein Revier und macht hin und wieder einen Ausflug in die Nachbarschaft? Deine Hündin ist zickig während der Läufigkeit und du hast in diesen Wochen mehr Arbeit mit ihr? Vielleicht denkst du, angesichts dieser Umstände, darüber nach, deinen Hund kastrieren zu lassen. Klar, Triebverhalten und Zyklusprobleme sind nicht immer angenehm. Und es macht das Zusammenleben meist ein ganzes Stück bequemer, wenn ein Hund nach der Kastration keine hormoninduzierten „Probleme“ mehr hat. Aber der Eingriff ist nicht ohne, und er kann weitreichende Konsequenzen haben. Ob du dich für eine Kastration deines Hundes entscheidest, muss gut überlegt sein. Die Kastration beim Hund – Ein Eingriff mit Folgen!

Was sagt das Gesetz?

Was kaum jemand weiß: Die Kastration von Hunden fällt genau wie das Kupieren von Ruten und Ohren sowie das Entfernen der Wolfskralle laut § 6 des Tierschutzgesetzes unter das Amputationsverbot. Die Kastration ist also sogar illegal, wenn keine schwerwiegenden medizinischen Gründe dafür vorliegen. Ein Tierarzt darf keinen Hund kastrieren, „nur“, weil der Besitzer den Wunsch dazu hat und sich erhofft, dass sein Hund nervige Angewohnheiten ablegt. Du fragst dich vielleicht, wieso du von dieser Rechtslage bisher noch nichts gehört hast? Die wenigsten Tierärzte weisen darauf hin, dass eine Kastration nur bei schweren gesundheitlichen Problemen durchgeführt werden darf.

Die Kastration – Ein nicht zu unterschätzender Eingriff

Kastration beim Hund – Eingriff mit Folgen! Punkt Eins: Die Kastration ist eine Operation. Du setzt deinen Hund also einer Vollnarkose aus, die immer Risiken birgt. Punkt Zwei: Durch die Kastration wird fast die komplette Produktion der Sexualhormone deines Tieres gestoppt. Der natürliche Hormonhaushalt wird komplett verändert. Das hat Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel. Eine Gewichtszunahme deines Hundes und Fellprobleme sind dabei noch das kleinste Problem.

Die Folgen der Frühkastration

Besonders heftige Folgen hat eine Frühkastration, das heißt, wenn die Produktion der Geschlechts- und Wachstumshormone unterbunden wird, bevor dein Hund körperlich und geistig vollständig ausgereift ist. Vor allem bei Spätentwicklern wie dem Rhodesian Ridgeback, die erst im Alter von zwei Jahren komplett ausgewachsen sind, solltest du darauf achten. Ansonsten bleibt dein Vierbeiner quasi auf dem Stand eines Junghundes, und es kann zu Entwicklungsstörungen kommen. Außerdem wird durch eine Frühkastration das Wachstum nicht gestoppt. Normalerweise wird durch die natürliche Hormonumstellung dafür gesorgt, dass dein Hund aufhört zu wachsen. Wird er jedoch früh kastriert, erfolgt diese Umstellung nicht und in der Folge kann es passieren, dass dein Hund viel zu groß und zu schwer wird.

Wann ist eine Kastration sinnvoll?

Fazit: Die Entscheidung für eine Kastration deines Hundes sollte nie leichtfertig getroffen werden. Viele „problematische“ Verhaltensweisen, wie beispielweise das Markieren bei Rüden, sind zum großen Teil Erziehungssache. Sollte deine Hündin unter einer Gebärmutterentzündung oder -vereiterung leiden oder wenn ihr die Läufigkeit und Scheinträchtigkeit sehr schwer zu schaffen macht, ist eine Kastration indiziert. Es kommt zum Beispiel vor, dass Hündinnen durch die Hormonschwankungen zeitweise unter starken Depressionen leiden. Auch beim Rüden kann eine Kastration notwendig sein, wenn er im Alter an einer problematischen Prostatavergrößerung leidet oder du ihn wegen seiner starken Triebe absolut nicht kontrollieren kannst. In jedem Fall solltest du alle anderen Optionen prüfen und alles Mögliche ausprobieren, bevor du dich für den weitreichenden Schritt der Kastration entscheidest. Es gibt beispielsweise einige Helfer in der Naturheilkunde, die deinen Hund bei Hormonproblemen unterstützen können.

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Foto: stock.adobe.com Grubärin

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